Gerd Fischer
Gerd Fischer wurde 1970 in Hanau geboren. Er studierte Germanistik, Politologie und Kunstgeschichte in Frankfurt am Main. Seit 1991 lebt er in Frankfurt-Bockenheim. Er arbeitet als freier Werbetexter und hat 10 Marathons erfolgreich absolviert.
2006 erschien sein erster Krimi „Mord auf Bali“, der vergriffen war und im Februar 2011 neu aufgelegt wurde. „Lauf in den Tod“ ist im Mai 2010 erschienen, „Der Mann mit den zarten Händen“ im November 2010, im August 2011 "Robin Tod", "Ebbelwoijunkie" usw. (siehe unten). Sein neuestes Buch-Projekt:
NEU: „Der Verleger, der eine Zeile liest und einen Coup wittert“ – ein vergnüglicher Blick hinter die Kulissen der Buchwelt
Was macht ein Verleger, dessen Verlag finanziell mit dem Rücken zur Wand steht – und dem plötzlich das Buchprojekt begegnet, das alle Probleme auf einen Schlag lösen könnte? Er greift zu. Und wenn zwei Konkurrenten dasselbe vorhaben? Dann beginnt ein Spiel, bei dem verlegerische Leidenschaft, Geschäftssinn und moralische Skrupel zunehmend schwer auseinanderzuhalten sind.
Gerd Fischer kennt diese Welt aus erster Hand. Er ist Autor, Lektor, Ghostwriter und seit 2010 Verleger des unabhängigen Frankfurter mainbook Verlags. Nun macht er das eigene Metier zum Schauplatz eines Romans. Sein herrlich langer Titel „Der Verleger, der eine Zeile liest und einen Coup wittert“ verrät schon etwas vom Ton des Buches: Fischer erzählt mit Witz und Lust an der Zuspitzung, aber auch mit einem genauen Blick für eine Branche, in der es um Literatur geht – und zugleich um Auflagen, Rechte, Verträge, Vorschüsse und die Frage, welches Buch sich am Ende verkauft. Der Autor selbst sagt, viele persönliche Erfahrungen seien in den Roman eingeflossen, ergänzt um „eine Portion Fiktion“.
Ein Buch, das einen Verlag retten könnte
Der namenlose Verleger des kleinen „Frankfurt Verlags“ steckt in Schwierigkeiten. Seine Bücher finden nicht genügend Käufer, das Geld wird knapp, die Zukunft des Unternehmens sieht düster aus. Da erfährt er von einem befreundeten Ghostwriter von einem Projekt, bei dem sofort alle verlegerischen Alarmglocken läuten – diesmal allerdings im positiven Sinn.
Heinz Brauer, eine schillernde Persönlichkeit der Frankfurter Szenegesellschaft, lässt seine Biografie schreiben. Das Manuskript verspricht Aufmerksamkeit und vor allem hohe Verkaufszahlen. Was diesem Buch an literarischem Rang zukommen mag, ist zunächst zweitrangig. Für den Verleger zählt eine andere Aussicht: Dieser Titel könnte seinen Verlag retten!
Nur hat er die Rechnung ohne die Konkurrenz gemacht. Zwei andere Verlage haben ebenfalls erkannt, was in Brauers Lebensgeschichte steckt. Nun wird aus der Suche nach einem erfolgversprechenden Manuskript ein Konkurrenzkampf. Der Verleger entwickelt seine Strategie, um die Mitbewerber auszustechen – und gerät dabei immer tiefer in Situationen, in denen die Grenze zwischen cleverem Geschäft und fragwürdigem Manöver gefährlich dünn wird.
Mehr sollte über die Handlung nicht verraten werden. Denn einen großen Teil des Lesevergnügens macht aus, mitzuerleben, wie sich die zunächst plausible Idee verselbständigt und wie weit der Verleger zu gehen bereit ist.
Gerd Fischer weiß, wovon er erzählt
Der besondere Reiz des Romans liegt in seinem doppelten Boden. Man liest eine erfundene Geschichte und fragt sich doch immer wieder: Wie viel davon könnte genauso passiert sein?
Gerd Fischer macht daraus kein Geheimnis. Als Gründer und Leiter des mainbook Verlags kennt er das Geschäft seit vielen Jahren. Sein Verlag sitzt in Frankfurt-Bockenheim und veröffentlicht Belletristik und Sachbücher, mit einem besonderen Schwerpunkt auf Krimis und Thrillern. Rund 40 Autorinnen und Autoren gehören inzwischen zum Programm.
Fischer kennt zudem mehrere Seiten des Schreibtisches. Er schreibt selbst, lektoriert Manuskripte und arbeitet als Ghostwriter. Damit verfügt er über reichlich Anschauungsmaterial für seinen Roman. Wer einmal mit Buchprojekten, Verlagen oder Autoren zu tun hatte, erkennt vieles wieder: die Hoffnung auf den großen Titel, das Kalkulieren mit Verkaufszahlen, Eitelkeiten und Abhängigkeiten, das Feilschen um Konditionen und die mitunter beträchtliche Entfernung zwischen literarischem Ideal und wirtschaftlichem Alltag.
Gerade weil Fischer diese Mechanismen kennt, muss er sie nicht umständlich erklären. Er kann mit ihnen spielen. Und er darf sie ein wenig böser, absurder und komischer werden lassen, als man es in einer seriösen Verlagsdarstellung vermutlich tun würde.
Ein Roman über Bücher – und über Menschen
Dabei wäre es zu wenig, das Buch als amüsante Innenschau der Verlagsbranche zu lesen. Im Kern erzählt Fischer von einer Versuchung: Was geschieht mit einem Menschen, wenn die vermeintlich einmalige Chance plötzlich zum Greifen nahe ist?
Der Verleger hat viel zu verlieren. Sein Unternehmen ist für ihn mehr als irgendein Betrieb. Entsprechend groß wird der Druck, den er sich selbst macht. Anfangs erscheinen seine Überlegungen nachvollziehbar, manches sogar ausgesprochen clever. Doch mit jedem Schritt verschieben sich die Maßstäbe. Was gestern noch undenkbar schien, lässt sich heute begründen, wenn nur genügend davon abhängt.
Fischer erzählt das mit einem Augenzwinkern, ohne seine Hauptfigur der Lächerlichkeit preiszugeben. Gerade das macht sie interessant. Der Verleger ist weder Held noch Schurke. Er ist ein Mensch, der eine Chance erkennt, sie unbedingt nutzen will und dabei erleben muss, dass Entscheidungen Folgen haben.
Und mittendrin: Frankfurt und Bockenheim
Wer Gerd Fischers Bücher kennt, weiß, dass Frankfurt bei ihm selten bloße Kulisse bleibt. Er lebt seit 1991 in der Stadt und hat sie in zahlreichen Krimis und Thrillern literarisch vermessen. Bekannt wurde er besonders durch seine Krimireihe um Kommissar Andreas Rauscher; hinzu kamen unter anderem die Thriller „Rotlicht Frankfurt“, „Seitenwende“ und „Blaulicht Frankfurt“.
Auch mit Bockenheim ist Fischer eng verbunden. Sein mainbook Verlag hat seinen Sitz in der Sophienstraße. 2015 gab er „Bockenheim schreibt ein Buch – 40 Autoren erzählen aus ihrem Stadtteil“ heraus; später erschien bei mainbook auch „Spurensuche in Bockenheim“ und "Sehenswertes Bockenheim". Und selbstverständlich darf Bockenheim auch im neuen Roman nicht fehlen!
Für Bockenheimer Leserinnen und Leser hat das einen eigenen Charme. Man begegnet nicht einer austauschbaren „Buchbranche“ irgendwo in Deutschland, sondern einer Frankfurter Verlagswelt. Man kennt Straßen und Orte, erkennt manches Milieu – und darf gelegentlich darüber rätseln, ob hinter einer Romanfigur vielleicht ein reales Vorbild hervorlugt.
Eine Liebeserklärung mit Seitenhieben
Bei aller Satire spürt man, dass Gerd Fischer die Buchwelt mag. Man kann sich über Verleger, Autoren, Ghostwriter und das Geschäft mit Manuskripten nur so treffsicher amüsieren, wenn man ihre Eigenheiten gut kennt. Der Roman ist deshalb auch eine etwas verschmitzte Liebeserklärung an kleine Verlage und an Menschen, die Bücher machen.
Denn gerade unabhängige Verlage leben selten von garantierten Bestsellern. Sie leben von Ideen, Überzeugung, Hartnäckigkeit und immer wieder von der Hoffnung, mit einem Buch den Nerv der Leserinnen und Leser zu treffen. Der echte mainbook Verlag ist dafür selbst ein gutes Beispiel: Fischer gründete ihn 2010 zunächst, um seine eigenen Rauscher-Krimis zu veröffentlichen; daraus entwickelte sich ein Publikumsverlag mit einem deutlich gewachsenen Autorenstamm.
Dass ausgerechnet dessen Verleger nun einen Roman über einen Verleger schreibt, der verzweifelt nach dem rettenden Buch sucht, besitzt einen schönen selbstironischen Reiz.
„Der Verleger, der eine Zeile liest und einen Coup wittert“ ist ein ebenso unterhaltsamer wie hintergründiger Roman über Bücher und Geschäfte, Ehrgeiz und Eitelkeiten, Chancen und Versuchungen. Wer Frankfurt kennt, bekommt zusätzlich viel Lokalkolorit. Wer die Buchbranche kennt, dürfte an manchen Stellen besonders schmunzeln. Und wer mit beidem vertraut ist, wird sich vermutlich häufiger fragen: Das hat er doch nicht etwa selbst erlebt? ... oder doch?!
Die Antwort darauf kennt nur Gerd Fischer.
Das Buch zum Schmökern, Schmunzeln, ... rechtzeitig vor Weihnachten und passend zur Buchmesse!
Gerd Fischer
Der Verleger, der eine Zeile liest und einen Coup wittert
Roman
234 Seiten
Taschenbuch: 14,00 Euro
E-Book (EPUB): 7,99 Euro
Erscheinungstermin: 14. Oktober 2026
mainbook Verlag, Frankfurt am Main 2026
Für alle, die Gerd Fischer persönlich treffen möchten: Am Mittwoch, 7. Oktober 2026, von 14 bis 15 Uhr signiert er seinen neuen Roman auf der Frankfurter Buchmesse am mainbook-Stand Halle 3.0, B50.
Gerd Fischer, Blaulicht Frankfurt
In der Welt der Krimis und Thriller ist es nicht immer leicht, ein Buch zu finden, das sowohl die Spannung hochhält als auch den Leser tief in die Geschichte eintauchen lässt. Gerd Fischers "Blaulicht Frankfurt" ist jedoch ein solches Juwel, das aus der Masse heraussticht und den Leser von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Nach dem Erfolg von „Rotlicht Frankfurt“, das auf der LONGLIST des Crime Cologne Awards 2020 stand, war die Erwartungshaltung an die Fortsetzung enorm. Gerd Fischer hat diese Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern übertroffen!
Gerd Fischers "Blaulicht Frankfurt" ist nicht nur eine Fortsetzung des atemberaubenden Thrillers "Rotlicht Frankfurt", sondern auch eine tiefere Erkundung der dunklen Seiten Frankfurts und der Herausforderungen, denen sich der Investigativjournalist Benjamin Brick, auch bekannt als "Big Ben", stellen muss. Nachdem Brick in "Rotlicht" den kriminellen Starlight Escort Service von Dejan Tomovic zu Fall gebracht hat, kehrt kurzzeitig Ruhe in sein Leben ein. Doch diese Ruhe erweist sich schnell als trügerisch, denn skrupellose Killer, die auf Rache sinnen, bedrohen nicht nur sein Leben, sondern auch das seiner Nächsten. Die Geschichte nimmt den Leser mit auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle, in der Brick gezwungen ist, sich seinen größten Ängsten zu stellen.
Die meisterhafte Erzählkunst Fischers gelingt es, eine packende Atmosphäre zu schaffen, die den Leser von der ersten Seite an fesselt. Besonders hervorgehoben wird die Fähigkeit des Autors, die Spannung durch actionreiche Auseinandersetzungen und einen finalen Showdown, in dem Brick dem Chef der Mörderbande gegenübersteht, aufrechtzuerhalten. Diese Elemente garantieren eine Thrillerspannung, die ihresgleichen sucht.
Ein weiteres herausragendes Merkmal von "Blaulicht Frankfurt" ist die authentische und "kernige" Männersprache, die Fischer in den Dialogen verwendet. Diese direkte und schonungslose Sprache, gepaart mit den zugewandten, menschlichen Komponenten der Charaktere, verleiht dem Buch eine besondere Tiefe. Die Charakterzeichnung ist farbig und vielschichtig, wobei die Figuren sowohl harte als auch weiche Seiten zeigen. Diese Komplexität der Charaktere trägt wesentlich zur Faszination des Buches bei.
Die Einbindung einer politischen Komponente, indem die Mörderbande als Teil eines neonazistischen Netzwerks dargestellt wird, das auf den Umsturz hinarbeitet, fügt der Geschichte eine zusätzliche Ebene hinzu. Diese Dimension bietet nicht nur Spannung, sondern regt auch zum Nachdenken an und zeigt, dass "Blaulicht Frankfurt" mehr als nur ein gewöhnlicher Krimi ist.
Abschließend lässt sich sagen, dass "Blaulicht Frankfurt" von Gerd Fischer ein absolutes Muss für alle Fans von Krimis und Thrillern ist. Die Kombination aus spannender Handlung, tiefgründigen Charakteren und einer fesselnden Erzählweise macht dieses Buch zu einem unvergesslichen Leseerlebnis. Es ist ein Buch, das nicht nur für Fans von Krimis und Thrillern ein Muss ist, sondern für jeden, der eine gut geschriebene, spannende und emotionale Geschichte zu schätzen weiß.
Tauchen Sie ein in die Welt von Benjamin Brick und erleben Sie Frankfurt wie nie zuvor ... und natürlich kommt auch Bockenheim vor! Dieses Buch ist ein echtes Meisterwerk, das Sie nicht verpassen dürfen!
Gerd Fischer
Blaulicht Frankfurt
Taschenbuch, 282 Seiten
ISBN: 9783948987855, 14 Euro
Mainbook Verlag
"Der Apfelwein-Botschafter" von Gerd Fischer
Bockenheim hat einen neuen Krimi, - aus und für Bockenheim ... und alle Fans des bewährten Stöffchends weltweit!
Für jeden Krimi-Fan ist der neueste Roman von Gerd Fischer ein absolutes MUSS! Denn in Frankfurt wird ein Apfelwein-Dezernat gegründet, doch schon kurz nach der Bekanntgabe gibt es im Internet Anfeindungen gegen das Projekt. Die Gegner scheinen vor nichts zurückzuschrecken, nicht einmal vor Mord. Opfer ist ausgerechnet der neue Apfelwein-Dezernent Joachim Adlhof, der in seinem Haus auf dem Riedberg tot aufgefunden wird.
Kommissar Andreas Rauscher ist nach wie vor vom Dienst suspendiert, übernimmt aber für die Frankfurter Mordkommission verdeckte Ermittlungen – undercover im Dezernat. Von Beginn an hat er mit etlichen Problemen zu kämpfen. Bald stößt er auf erste Spuren, die ihn in die Lokalpolitik führen.
Ein Krimi mit Schmackes und gleichzeitig ein leidenschaftliches Plädoyer für Hessens wichtigstes Kulturgut: das Stöffche. PREIS 10,- EURO
Weitere Infos und Bestellmöglichkeit:
https://www.mainbook.de/
Spurensuche in Bockenheim
26 Autoren – 27 Geschichten – 160 Seiten
Herausgeber: Richard Grübling, Norbert Saßmannshausen, Otto Ziegelmeier
Titelmotiv: Niklas Fiedler, Bockenheimer Künstler & Illustrator
Mainbook Verlag, Gerd Fischer
(Frankfurter Buchmesse, Halle 4.1/E32)
Neuerscheinung: 16.10.2019
ISBN: 978-3947612550
Preis: 16,00 Euro
Buchpräsentation auf der Frankfurter Buchmesse am Freitag, 18.10.2019, um 13 Uhr am mainbook-Stand in Halle 4.1. E32 - anwesend sind die Herausgeber und der Verleger.
BUCHPRÄSENTATION am Freitagabend, 25.10.2019, (Uhrzeit folgt)
in der Evang. Gemeinde Bockenheim, Kirchplatz Gespräche,
Kirchplatz 9, 60487 Frankfurt am Main - Bockenheim
... siehe auch: Spurensuche in Bockenheim
& Merkel, Mord und Meyer-Gasters
"Ebbelwoijunkie"
Stöffchealarm in Frankfurt
Kommissar Rauscher ermittelt Angriff auf die hessische Apfelweinkultur: EU-Politiker Hans-Georg Schumann plant eine neue Gesetzesvorlage, die den Genuss des goldgelben Nationalgetränks auf 200 ml am Tag begrenzen soll. Schumann wird zu informellen Gesprächen in den Frankfurter Römer eingeladen, doch dort kommt er nie an. Er wird ermordet aufgefunden. Erste Ermittlungen der Frankfurter Mordkommission kommen zu dem Schluss, ein bekennender Apfelweinliebhaber wollte dem Gesetzesvorhaben Einhalt gebieten.
Kommissar Rauscher glaubt nicht an dessen Schuld, steckt jedoch in der Zwickmühle. Einerseits sprechen die Indizien klar gegen den Täter, andererseits kann Rauscher sein Motiv, das Stöffche zu verteidigen, glänzend nachvollziehen und empfindet gar Sympathie. Er will sich nicht mit dem allgemeinen Urteil abfinden. Rauscher rebelliert, schlägt über die Stränge, wird sogar suspendiert. Doch er ermittelt privat weiter, denn er muss herausfinden, was wirklich hinter dem Mord an dem EU-Bürokraten steckt ...
Gerd Fischer: Einzige Liebe
EINTRACHT – ein magisches Wort. Nicht nur in Frankfurt eine Herzensangelegenheit. Und ab sofort gibt es die Eintracht auch als Krimi – eine Liebeserklärung an den Verein und an die Fans, ans Mitfreuen und Mitleiden.
Inhalt: Der Bockenheimer Kommissar Andreas Rauscher ermittelt im Fan-Milieu in den berüchtigten Bockenheimer Eintracht-Kneipen Volkswirtschaft und Dr. Flotte, denn ein Eintracht-Fan aus der unmittelbaren Nachbarschaft im Viertel neben der ehemaligen Universität wurde tot aufgefunden - ausgerechnet auf dem Stadiongelände während eines Heimspiels.
Rauschers neue Liebe, Kommissarin Jana Kern, glühender Eintracht-Fan seit Kindheitstagen, lässt der Fall keine Ruhe. Sie schaltet sich auf eigene Faust in die laufenden Ermittlungen ein, verdribbelt sich und sieht dafür die Rote Karte.
Und dann kommt auch noch Lajos Detari ins Spiel, der der Eintracht 1988 mit einem Zauberfreistoß im DFB-Pokalfinale den letzten Titel gesichert hatte. Die Eintracht-Historie steht plötzlich im Mittelpunkt der Ermittlungen und Kommissar Rauscher muss zusehen, sich nicht selbst ins Abseits zu stellen, denn er trifft auf Fans, deren fanatische Liebe zum Verein über allem steht. Er muss letztlich die Frage beantworten, ob sie auch bereit wären, aus Liebe zur Eintracht einen Mord zu begehen.
"Ein Eintracht-Fan hat mich auf die Idee zu dem Krimi gebracht", sagt Autor Gerd Fischer. "Heute bin ich ihm sehr dankbar. Von und über die Eintracht gibt es alles: Bettwäsche, Schals, Aufnäher, Skandale und Triumphe ... also warum nicht auch einen Krimi?"
„Einzige Liebe“ ist als Taschenbuch überall im Buchhandel und auf www.mainbook.de erhältlich und als E-Book in allen Online-Shops.
Bockenheim schreibt ein Buch
"Dein. Mein. Unser Bockenheim" - Texte zum Stadtteil. Jetzt einreichen. Mitmachen kann jeder!
... für alle Bockenheimer oder jene, die etwas über Bockenheim schreiben möchten ...
Der Bockenheimer mainbook Verlag ruft alle Autorinnen und Autoren - professionelle Schreiber sowie Hobbyautoren jeden Alters - auf, bislang unveröffentlichte Texte einzureichen, die etwas mit Bockenheim zu tun haben.
Ob Kurzkrimi, Erzählung, Anekdote, Essay, Gedicht, Minidrama oder Erlebnis - wichtig ist: Es geht um Bockenheim. Die Länge der Texte darf 2.500 Wörter (ca. 10 Standardmanuskript-Seiten) nicht überschreiten.
Eine unabhänige Jury wählt die originellsten bewegendsten, frechsten, persönlichsten, lustigsten, spannendsten, coolsten Texte aus, die in einer Anthologie zur Buchmesse 2015 erscheinen werden.
Einsendeschluss war der 31.1.2015.
Bockenheim schreibt ein Buch: 40 Autoren – 40 Facetten
Interview mit dem Verleger und Krimi-Autor Gerd Fischer
Buchpräsentation am Donnerstag, 01.10.2015, 19:30 Uhr
Gerd Fischer: Abgerippt
Frankfurt boomt. Der Wohnraum wird knapp. Die Mietpreise explodieren. Viele Mieter können sich das nicht mehr leisten. Eine Zwangsräumung und der Tod eines angeblichen Hausmeisters eines Sachsenhäuser Mietshauses bringen die Frankfurter Kripo und Kommissar Andreas Rauscher auf den Plan. Während der Ermittlungen unter den Mietern des Hauses und einer zwielichtigen Immobilien-Investorin fragt sich Rauscher immer mehr: Wohnst du noch oder bist du schon rausgeflogen? Ein Frankfurt-Krimi über Mietwucher, Zwangsräumung, Luxussanierung und Gentrifizierung.
Gerd Fischer, Paukersterben
Kommissar Andreas Rauscher ist gerade Vater geworden und möchte sich um seinen Sprössling Max kümmern. Daraus wird nichts, denn er muss einen neuen Fall übernehmen. An der Novalis-Schule in Frankfurt-Bockenheim wird eine Schülerin vergewaltigt, ein beliebter Lehrer ermordet und ein Schüler-Video zirkuliert im Internet. Es herrscht Chaos an der Schule – Mobbing, Verleumdungen, böse Online-Umfragen.
Rauscher muss bald feststellen, dass immer mehr Tatverdächtige auftauchen, je weiter er ermittelt. Die Schulleitung, die Lehrer, die Schüler und die Frankfurter Mordkommission sind mit der Situation zunächst überfordert und rätseln über die Hintergründe.
Und dann verschwindet auch noch eine Schülerin spurlos – Rauscher und seinem Team bleibt nicht viel Zeit, um weiteres Unheil zu verhindern.
„Paukersterben“ ist bereits der fünfte Krimi der Reihe "main crime", die in der kleinsten Metropole der Welt' angesiedelt ist. Die Krimis aus Frankfurt bieten für die Leser eine spannende Handlung, aktuelle Themen und Frankfurter Lokalkolorit.
Gerd Fischer, Mord auf Bali
Kommissar Rauscher aus Frankfurt macht Urlaub im Grand Hotel Bali Beach und lernt den deutschen Lebemann Horst Maurer an der Bar kennen. Am nächsten Morgen ist Maurer tot, erstochen mit dem Dolch Kris – der heiligen Waffe der Balinesen. Rauscher steht unter Mordverdacht, aber es gelingt ihm, Padang, den Chef der balinesischen Polizei im Touristenort Sanur, von seiner Unschuld zu überzeugen und fortan mit ihm gemeinsam den Mörder zu suchen.
Als weitere mysteriöse Morde nach dem gleichen Muster geschehen, kommt Rauscher ganz schön ins Schwitzen. Er steht vor einem Rätsel. Handelt es sich um Ritualmorde? Oder was steckt dahinter? Im Laufe der Ermittlung taucht Rauscher ein in die geheimnisvolle Inselwelt und lernt deren Bewohner und Mythen kennen. Nach und nach zerbricht die Idylle des Inselparadieses und Rauscher gerät immer tiefer in den Strudel von Religion und Aberglauben, Tradition und Moderne, Prostitution und skrupellosen Geschäftemachern. Bald schon offenbaren sich die dunklen Seiten des vermeintlichen Urlaubsparadieses, und die Suche nach dem Mörder wird zum Albtraum.
Gerd Fischer, Robin Tod
Als in Frankfurt zwei Investmentbanker tot aufgefunden werden - jeweils mit einem Pfeil in der Brust - geht Markowsky, Leiter der Mordkommission, von einem Serientäter aus, der Frankfurts Straßen unsicher macht. Kommissar Andreas Rauscher unterbricht seinen Urlaub, obwohl seine ganze Aufmerksamkeit eigentlich der bevorstehenden Geburt seines ersten Kindes gilt. Als Leiter der Soko-"Robin" kümmert sich Rauscher fortan um den Fall und stößt während der Ermittlungen auf mysteriöse Geldgeschenke, Mordaufrufe in einem Fan-Blog und fremde Federn. Als der Geburtstermin immer näher rückt, nimmt der Fall "Robin" eine unerwartete Wendung und endet in einem fulminanten Showdown.
Der Bockenheimer Autor Gerd Fischer liest aus seinem neuen Frankfurt-Krimi "Robin Tod"! (Erscheinungsdatum Anfang August)
Gerd Fischer, Lauf in den Tod
Angst und Entsetzen im Frankfurter Niddatalpark. Ein toter Läufer liegt am Ufer der Nidda. Andreas Rauscher, Kommissar und Apfelweinliebhaber, macht sich auf die Jagd nach dem Joggermörder. Er taucht ein in die Welt der Kilometerfresser, Bestzeiten und Endorphine. Die heile Läuferwelt beginnt zu bröckeln und der Fall entwickelt sich zu einem Wettrennen auf Leben und Tod.
"Das Läufer Unser"
Läufer unser im Himmel! Geheiligt werde dein Laufschuh, dein Runners High komme, dein Trainingsplan geschehe, wie im Himmel so auch auf der Laufstrecke. Unser tägliches Training gib uns heute, und vergib uns den letzten trainingsfreien Tag, wie auch wir vergeben unserem inneren Schweinehund. Und führe uns nicht in die nächste Apfelweinkneipe, sondern erlöse uns von den bösen Schoppen. Denn dein ist das Reich der 10-Kilometer, und des Marathons, und der 100 Kilometer von Biel, in Bestzeit. Amen."(Auszug "Lauf in den Tod")
Für Manchen ist Laufen Glaubensbekenntnis, Weltanschauung, Religion. Was passiert, wenn im Namen dieser Religion getötet wird?
Gerd Fischer, Der Mann mit den zarten Händen
Nicht genug, dass Andreas Rauscher mit seiner neuen Liebe Elke Erb hadert, weil sie sich nicht eindeutig zu ihm und Frankfurt bekennen kann, jetzt bekommt er es auch noch mit einem Mordfall zu tun, der den Frankfurter Kommissar und Apfelweinliebhaber vor viele Rätsel stellt.
Er und sein Team der Frankfurter Mordkommission werden zu einem Tatort nach Bornheim gerufen. Eine Frau wurde ermordet. Ihr Körper ist eingeölt und weist Blutergüsse auf.
Bald stellen sich weitere Fragen: Was hat es mit der geheimnisvollen Frauenclique der Toten auf sich? Welche Rolle spielt der Ginnheimer Detektiv Kowalski, den der Ex-Ehemann der Toten engagiert hatte? Ist der Täter unter den jüngeren Liebhabern der Frau zu finden?
Im Laufe der Ermittlungen erlebt Rauscher, wie die Grenzen zwischen Wahrheit und Lüge, Macht und Ohnmacht, Schuld und Unschuld verschwimmen und sich begabte Hände verselbständigen können.