Y wie Yoga

„Eine halbes Stunde Meditation ist absolut notwendig – außer wenn man zu beschäftigt ist. Dann braucht man eine ganze Stunde“
Franz von Sales

Mittlerweile ist Yoga, kein Geheimnis mehr. Die vielen unterschiedlichen Formen und Richtungen der Yogapraxis können dabei schon mal verwirrend wirken.

Hatha-Yoga mit verschiedenen Körperübungen, den Asanas. Kundalini Yoga, bei dem Atemmeditation im Vordergrund steht, bis hin zum Power-Yoga, das mit eher sportlichen Übungen die Körperlichkeit ihn den Mittelpunkt rückt.

Yoga ist aber auch eine philosophische Lehre, die eine Reihe geistiger und körperlicher Übungen bzw. Praktiken nutzt, um Körper und Seele miteinander zu verbinden. Durch dieses zusammenbringen können wir mehr Gelassenheit lernen und zu uns selbst kommen.

Besonders in Zeiten, die viel Unruhe im Außen mit sich bringen und ein Gefühl von Zerrissenheit entstehen lässt, können einfache Yogaelemente helfen, in die eigene Mitte und Gelassenheit zurückzufinden.

In vielen Entspannungstechniken wird die Aufmerksamkeit auf die Atmung genutzt, entspannter und gelassener zu werden. Auch im Yoga gibt es eine einfach zu erlernende Atemtechnik, die durch die vertiefte Atmung und die große Aufmerksamkeit den unruhigen „Geist“ zu sich selbst zu bringen.

Versuchen Sie doch einmal die Wechselatmung:

ÜBUNG:

Hebe die rechte Hand und schließe mit dem rechten Daumen das rechte Nasenloch.

Atme durch das linke Nasenloch ca. 4 Sekunden lang ein, dabei weiten sich der Brustkorb und der Bauchraum. Fülle deine Lungen fast ganz dabei.

Schließe beide Nasenlöcher mit dem Daumen und dem kleinen Finger der rechten Hand und halte die Luft für 4 Sekunden an.

Halte das linke Nasenloch mit dem kleinen Finger der rechten Hand geschlossen und öffne das rechte Nasenloch. Atme durch das rechte Nasenloch ca. 8 Sekunden lang aus und leere deine Lungen dabei so weit wie möglich.

Halte beide Nasenlöcher wieder für ca. 4 Sekunden geschlossen. Dann öffne das rechte Nasenloch und atme durch das rechte Nasenloch für ca. 4 Sekunden ein während du das linke Nasenloch geschlossen hältst.

Halte beide Nasenlöcher wieder für ca. 4 Sekunden geschlossen. Dann öffne das linke Nasenloch und atme durch das linke Nasenloch ca. 8 Sekunden lang aus und leere deine Lungen fast vollständig.

Halte beide Nasenlöcher wieder für ca. 4 Sekunden geschlossen.

Halte das rechte Nasenloch geschlossen und atme durch das linke Nasenloch für 4 Sekunden ein.


Als ich bei meiner Suche für Buchstaben „Y für mehr Gelassenheit“ weiter nachgeforscht habe ist mir Meister Yoda aus „Star-Wars Episode V: Das Imperium schlägt zurück“ zugefallen. Hier sagt Meister Yoda zu Luke Skywalker:
„Do or do not. There is no try.“
(„Tue es oder tue es nicht. Es gibt kein Versuchen.“)


Als kleine Übung für den nahenden Sommer:

Versuchen sie nicht etwas zu verändern, tun Sie es, auch wenn nur in kleinen Schritten. Denn jeder noch so lange Weg beginnt mit dem ersten Schritt und nicht nur mit dem Plan diesen Schritt zu tun.

Dazu mehr beim Buchstaben Z wie Ziele erreichen im nächsten Text.

Bis dahin Ihre
Pia Kruse


Pia Kruse Beratung-Coaching-Therapie

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