V wie Vertrauen in sich selbst

„Gelassenheit ruht auf Selbstvertrauen – und das wächst aus Anerkennung und Erfolgen.“
(Else Pannek)

Aktuell ist Vertrauen ein wichtiges Element in der Alltagsgestaltung. Vertrauen wir darauf, dass die Menschen, denen wir begegnen achtsam sind mit ihrer und somit auch mit meiner Gesundheit? Werden zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Entscheidungen getroffen, um die Gesundheit vieler erhalten wird und auch die Kultur, die Wirtschaft und Bildung gesunden können?

Vertrauen in Andere ist manchmal schwieriger als Vertrauen in sich selbst. Aber auch Selbstvertrauen kann sicher stets noch verbessert werden.

Wann haben Sie sich das letzte Mal selbst Anerkennung geschenkt für etwas was sie getan oder auch gelassen haben?

Sich selbst Wertschätzung und Vertrauen schenken, für das was wir selbst tun und leisten, ist ein wunderbarer Weg, um dem Leben mehr Gelassenheit abzugewinnen.

Vertrauen in sich selbst können wir lernen. Und wenn dieses Vertrauen schon da ist, lässt es sich auch noch vertiefen. Bemerkungen wie: „lass das mal die Anderen tun, das ist zu schwierig“ oder „back' lieber kleinere Brötchen“ kennen Sie bestimmt auch. Auch Redewendungen wie „wer hoch hinaus will kann tief stürzen“ habe sicher nicht nur ich in meinem Leben schon häufig zu hören bekommen. Den Eindruck, den diese Sätze auf mich gemacht haben, hat mir für manches spannende Projekt den Mut genommen.

Mittlerweile sind mir Sprichwörter wie: “Aus Fehlern wird man klug“ oder „es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen“ viel wichtiger.

Auch wenn manchmal der Weg zur Erfüllung eines Planes nicht geradlinig ist, vertraue ich mir, dass auch ein Fehltritt kein Beinbruch ist. Vertrauen auf die eigene Fähigkeit und besonders auf die Fähigkeit, mit kleinen Niederlagen fertig zu werden, macht mein Leben viel bunter und gelassener.

Je häufiger wir die Erfahrung machen, dass wir uns selbst vertrauen können, desto eher gelingt es, sich nicht von der Wertung anderer Menschen abhängig zu machen. Leider kann schon harmlose Kritik ein negatives Gefühl auslösen und dadurch verhindern, dass wir selbstbewusst einen eigenen Weg gehen.

Wenn Kritik angebrandet ist, kann sie hilfreich sein. Wenn daraus dann eine aktive Veränderung eintritt, kann eine neue Fähigkeit entstehen, etwas Besonderes werden.

Selbstlob, der Stolz welche auf dem Vertrauen in die eignen Fähigkeiten begründet ist kann ein Strahlen hervorbringen dessen positive Wirkung das eigene Selbstvertrauen verstärkt. Wenn Sie im ABC beim Buchstaben N wie „nein sagen“ nachlesen erinnern Sie sich sicherlich, dass es unbequem für Ihr Gegenüber sein kann, wenn Sie plötzlich selbstbewusst auf Ihre eigene Meinung vertrauen. Das ist dann einer der Stolpersteine, denen Sie sich stellen müssen, wenn Sie mehr Selbstvertrauen und Selbstwertschätzung entwickeln möchten.

Um dafür gut gewappnet zu sein, möchte ich Ihnen einige Gedanken präsentieren, die es sich meiner Meinung nach lohnen, über sich selbst zu machen:

Erinnern Sie sich an zumindest eine Begebenheit in Ihrem Leben, bei der Sie eine richtig gute Erfahrung gemacht haben, weil sie sich selbst etwas zugetraut haben. Ein Mädchen, mit dem ich unlängst über diesen Gedanken gesprochen habe erzählte mir ein beeindruckendes Erlebnis. Sie liebte es zu reiten, konnte aber eine ganze Weile nicht am Reittraining teilnehmen. Als dann eine Prüfung mit den Pferden anstand, durfte sie nur „so zur Probe“ mitmachen, weil ihr zu viele Übungseinheiten fehlten. Weil sie sich aber nicht abschrecken ließ, war sie besonders konzentriert und schaffte die Prüfung als eine der wenigen aus der Gruppe. Auch wenn diese tapfere Reiterin kein Abzeichen bekommen hat, so strahlte ihr ganzes Gesicht beim Erzählen.

Die Erinnerung an etwas, was gelungen ist, bringt uns innerlich zum Strahlen. Grübeln und Gedanken darüber, was allesfürchterliches passieren könnte, lassen das Vertrauen auf sich selbst eher kleiner werden. Grübeln hilft wenig, wenn wir Kraft und Gelassenheit durch Vertrauen in uns selbst finden wollen. Gedankenmuster und Glaubenssätze aus der Kinderstube sind allzu oft Hindernisse wenn es gilt, mit Selbstvertrauen eigene Wege zu gehen. Wann immer Gedankenmuster auftauchen überlegen Sie ob es hilfreich ist, auf eingefahrenen Grübelspuren daherzukommen.

Vorbilder, sei es aus dem eigenen Kreis der Verwandten und Bekannten, die noch mehr Vertrauen in sich haben, fallen Ihnen sicherlich ein. Das können Menschen sein, die auch mal nein sagen, wenn unbequeme Aufgaben verteilt werden. Freunde, die sogar den Eltern eine Absage erteilen, wenn sie das Wochenende brauchen, um sich zu erholen. Bekannte, die auch mal an sich denken, statt immer nur der besten Freundin einen Blumenstrauß zu schenken. Vorbilder, auch solche, die nicht in direktem Kontakt sind, können so etwas wie ein innerer Coach sein.

Ein Übungsvorschlag für die kommenden vier Wochen:

Schreiben Sie die Antworten auf die folgenden Fragen auf Klebezettel und kleben Sie sich diese an Ihren Badezimmerspiegel. So können Sie selbst jeden Tag lesen, wie einzigartig und wunderbar Sie sind und das Vertrauen in Ihre Fähigkeiten kann wachsen.

Was gelingt Ihnen besser als früher?
Was können Sie so richtig gut?
Was finden Sie an sich großartig?
Womit haben Sie schon andere Menschen beeindruckt?


Bleiben Sie gesund und vertrauen Sie in sich selbst

Ihre Pia Kruse
Gesundheitsberatung




 

Pia Kruse Beratung-Coaching-Therapie

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