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EXPERIMINTA

Mitmach-Ausstellung "Experiminta" in Frankfurt-Bockenheim eröffnet

Science-Center vereint Theorie und Praxis
Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zum Anfassen

In Frankfurt am Main ist am 1. März 2011 eine neue Dauerausstellung eröffnet worden, die „Experiminta„, ein Science-Center für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Das Anfassen der Ausstellungstücke ist hier anders als in Museen ausdrücklich erwünscht. Die hessische Kultusministerin Dorothea Henzler, Frankfurts Bürgermeisterin Jutta Ebeling und der Erste Beigeordnete des Planungsverbandes Ballungsraum Frankfurt/Rhein-Main, Matthias Drexelius, wiesen ebenso wie der Festredner Professor Dr. Klaus Ring, Präsident der Polytechnischen Gesellschaft, auf die Bedeutung eines solchen Zentrums für die Bildung in naturwissenschaftlichen und technischen Berufen hin. Die Kultusministerin:
„Die ‚Experiminta‘ ist keine gewöhnliche Ausstellung, sie ist ein einzigartiger Lernort für jung und alt. Den Naturwissenschaften kommt für unseren Alltag und für die Entwicklung unserer Gesellschaft eine überragende Rolle zu. Deshalb ist es so wichtig, die Naturwissenschaften lebendig zu vermitteln und Bezüge zum Alltag junger Menschen herzustellen.
Die Mitmach-Ausstellung ist gerade vor diesem Hintergrund eine wunderbare Ergänzung zum schulischen Alltag."

Ab 2. März sind die Tore der Experiminta in der Hamburger Allee 22-24 im Stadtteil Bockenheim für das Publikum geöffnet. Die Mitmach-Ausstellung, initiiert und vorangetrieben von einem Kreis engagierter Pädagogen und unterstützt von Sponsoren wie der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main, der Mainova AG und der Stiftung Flughafen Frankfurt/Main für die Region soll, so Fördervereinsvorsitzender Norbert Christl, Motivation im Umgang mit Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik schaffen – daher auch das „MINT„ im Ausstellungsnamen. Die Ausstellung lädt zum spielerischen Umgang vor allem mit den Gesetzen der Mechanik, Mathematik und Optik ein. Streifenspiegel, Kugelbahnen und ein künstlicher Tornado gehören zu den rund hundert Exponaten. Selbsttragende Brücken, die die Besucher erst errichten müssen, Ganzkörper-Seifenblasen und Flaschenzüge, mit denen man sich selber in die Höhe ziehen kann, laden zum Ausprobieren ein. Der Eintritt kostet 8 Euro für Erwachsene, 6 Euro für Kinder, Schüler, Auszubildende und Studenten, 18 Euro für ganze Familien.
Angemeldete Gruppen ab 15 Personen zahlen nur 4 Euro pro Person, Kleinkinder bis zu 4 Jahren haben kostenlosen Eintritt. Geöffnet ist die Experiminta täglich zu unterschiedlichen Zeiten, geschlossen nur am Freitagnachmittag und Samstagvormittag. Die Straßenbahnhaltestelle Varrentrappstraße liegt direkt vor der Haustür. Weitere Informationen im Internet unter www.experiminta.de

„Experiminta„, so der Fördervereinsvorsitzende Christl, „wird ein Gewinn für die Stadt, die Region und die Menschen sein„. Neben interessierten Privatbesuchern werden auch Bildungsinstitutionen für alle Altersklassen angesprochen – vom Kindergarten über Schulen bis hin zu Studenten der ersten Semester.

Didaktisches Konzept

Kernpunkte des didaktischen Ausstellungskonzeptes sind die Experimentierstationen, die interaktives Erleben ermöglichen. Das Prinzip
heißt: Selbst Handeln und Be-greifen. Neugier wird geweckt und die Freude am Problemlösen gefördert. Die Experimentierstationen sollen die Schwellenangst vor Wissenschaft und Technik abbauen, neue Zugänge zum mathematisch-naturwissenschaftlichen Denken eröffnen.

Die Exponate sind neun Themenkreisen zugeordnet:
„Schnell und Langsam„ ( Bewegung), „Stark und Schwach„ (Kraft) „Sparsam und Verschwenderisch„ ( Energie und Umwelt), „Wind und Wetter„ (Luft), „Hin und Her„ (Schwingungen / Wellen), „Abstrakt und Konkret„ (Muster und Zahlen), „Passt und Passt nicht„ (Puzzle / Parkettierung), „Jung und Jünger (Spiel- und Ruheraum), „Sichtbar - unsichtbar„ (Optik).


EXPERIMINTA
Hamburger Allee 22
60486 Frankfurt a.M.-Bockenheim
www.experiminta.dePressekontakt:
Michael Kip
Tel. 069 713 79 69-10

E-Mail kip@experiminta.de
www.experiminta.de

Hamburger Allee 22-24
60486 Frankfurt am Main




 

Angebot „K plus“ für Kinder gemeinsam mit Eltern

Workshop-Programm 2013 - EXPERIMINTA

Frankfurt am Main, 28.1.2013 - Das Mitmach-Museum "Experiminta in Frankfurt am Main hat jetzt sein Workshop-Programm für das erste Halbjahr 2013 veröffentlicht. Neu ist das Angebot "K plus" für Kinder gemeinsam mit ihren Eltern oder Großeltern. Grundsätzlich werden die Altersgruppen von 5 bis 7 und von 8 bis 10 Jahren angesprochen. Schon am Samstag, dem 2. Februar geht es los mit "Spiegelspielen zum Selbermachen" für die Gruppe ab 8, am Sonntag dem 3.2. folgt "Spieglein, Spieglein in der Hand" für die Kinder ab 5.

Bionik, Farbenwerkstatt, Vulkanwerkstatt, Chemie aus der Küche, Sonnenenergie und Zahlenmagie sind nur einige der vielen Themen. Das komplette Workshopprogramm findet sich auf der Website www.experiminta.de. Die Anmeldung geschieht ebenfalls online, die Kosten liegen zwischen 5 und 16 Euro, dabei ist der Besuch der Ausstellung bereits inbegriffen.

Weitere Informationen hier.



Experiminta: Vortragsreihe

Die nächsten wissenschaftlichen Vorträge:

Mittwoch, 13. März 2013 um 18:30 Uhr

Chancen und Grenzen der Bionik

Martin Zeuch, Darmstadt

Herr Zeuch ist Autor des WAS IST WAS-Buches „Bionik“, erschienen 2006 im Tessloff-Verlag, sowie Mitautor an den Unterrichtsmaterialien „Bionik- Erfinderwerkstatt Natur“.
Von 2008 bis 2012 war er Mitinhaber der Firma Bionik-Sigma und ist heute in der Klinischen Forschung tätig.

Bionik ist ein Thema mit hoher Präsenz in den Medien. Der Gedanke dahinter klingt zunächst einfach und genial: Die in Jahrmillionen der Evolution optimierten Entwicklungen der Natur als Vorbild für eine neue, innovative Technik zu nutzen. Die Bionik bietet die Chance, bei der Produktentwicklung ganz neue Wege zu gehen. Wie funktioniert die Bionik eigentlich? Wie geht man bei der Entwicklung eines bionischen Produktes vor? Wie groß ist das Potential der Bionik? Worin liegen ihre Chancen, ihre Besonderheiten und worin ihre Grenzen? Ist Bionik ein Schritt hin zu naturverträglicher, nachhaltiger Technik? Wo findet man Ansprechpartner und Experten?

Zur Klärung dieser und ähnlicher Fragen wird der Vortrag „Chancen und Grenzen der Bionik“ auf spannende, unterhaltsame Weise beitragen.



Mittwoch, 3. April 2013 um 18:30 Uhr

Bionik – Innovationen aus der Natur

Knut Braun, Saarbrücken

Knut Braun ist in vielfältiger Weise mit Bionik-Themen verbunden. Um nur wenige zu erwähnen: Gründungsmitglied und Vorstand der Gesellschaft für Technische Biologie und Bionik sowie CEO im Internationalen Bionik-Zentrum, München/Saarbrücken. Seit Mai 2010 ist Herr Braun Mitglied der Akkreditierungskommission für Bionik-Studiengänge an Hochschulen.

Was verbindet einen Elefanten mit einem Delphin, einem Gecko oder einem Hai? Was haben ein Drachenbaum, eine Strelitzie oder eine Lotuspflanze gemeinsam? Sie alle stehen Pate für innovative und nachhaltige technische Entwicklungen nach Vorbild Natur.

Die Natur ist der erfolgreichste Innovator aller Zeiten. Sie bietet in Jahrmillionen evolutionärer Entwicklung optimierte Produktlösungen. Bionik basiert auf der Nutzung dieses Ideenpools. Es gilt, die Funktionsprinzipien der Natur zu verstehen und in technische Innovationen umzusetzen.

Der Vortrag stellt innovative energie- und ressourceneffiziente Lösungen der Bionik, zum Beispiel den Lotus-Effekt®, selbstheilende Materialien, bionisch inspirierte Roboter, Haftfolien nach Gecko-Vorbild oder Produkte des Fin Ray Effects® vor.

Weiterhin werden der Einsatz der Bionik im Managementbereich sowie die Vorgehensweisen bionischen Arbeitens vorgestellt.



Mittwoch, 15. Mai 2013 um 18:30 Uhr

Biomechatronik: Brücke zwischen den Ingenieur- und Lebenswissenschaften

Hartmut Witte, Technische Universität Ilmenau

Herr Prof. Witte ist Gründer und Leiter des Fachgebietes Biomechatronik an der TU Ilmenau, des einzigen deutschen Lehrstuhls für diese Fach. Er war Mitglied im Gründungsvorstand von BioKoN e.V. und Sprecher des Wissenschaftlichen Beirates BIONA beim BMBF.

Biomechatronik ist die Entwicklung und Optimierung mechatronischer Produkte unter Nutzung biologischen und medizinischen Wissens – eine Ingenieurwissenschaft. Daher wird erst einmal zu klären sein, was Mechatronik ist und wie Mechatroniker arbeiten. Darauf aufbauend kann gezeigt werden, wie der Einsatz der Technischen Biologie bei bionischen Entwicklung mechatronischer Produkte hilfreich sein kann. Am Beispiel tierischer und menschlicher Fortbewegung lässt sich veranschaulichen, wie sich Bionik (hier: Robotik) und Biomedizinische Technik zwanglos ergänzen.

Der Vortragende steht mit seiner Erfahrung als Hochschullehrer in Medizin (Anatomie), Biologie (Spezielle Zoologie) und Ingenieurwissenschaften (Maschinenbau, Biomechatronik) auch für die schwierige aber jeweils sehr individuelle Frage der Berufswahl in dem so umschriebenen interdisziplinären Feld als Ansprechpartner zur Verfügung.

Der Eintritt zu den Vorträgen ist frei.
Das komplette Programm findet sich auf
www.experiminta.de/vortraege.html.





Rolf Maltry - Pictures of an Exhibition
Gerd Fischer

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Informationen von und für Frankfurt - Bockenheim, - Bockenheim-Aktiv.de!