Verlockende Versuchungen - clever umschifft!

Frühstückszeit:
„Ich habe viel mehr Lust auf gezuckertes Müsli als auf Haferflocken.“
Viele Müslis aus dem Supermarkt haben ein Viertel bis ein Drittel Zucker. Das sind zu viele Kalorien, und gesund ist es auch nicht.
Was tun?
Stellen Sie zuhause die Haferflocken oder das Basismüsli gut sichtbar hin und verstecken das Andere weit hinten im Schrank.
Wenn es doch mal das gesüßte Müsli sein muss, nehmen Sie Magerquark und frisches Obst als Basis und streuen 2 Esslöffel Müsli zur Garnitur darüber.

Im Coffeeshop oder beim Bäcker:
„Ich hole mir auf dem Weg zur Arbeit noch einen Kaffee.“
Vielfach haben wir bei unserer gesunden und schlanken Ernährung die Getränke nicht im Blick. Doch ein Milchkaffee mit Vollmilch hat 5-mal soviel Kalorien wie ein Cappuccino mit fettarmer Milch.
Es geht Ihnen um das Koffein? Dann gewöhnen Sie sich an, einen kleinen Cappuccino oder einen Espresso macchiato zu nehmen.

Mittagszeit:
„Ich will mich vom Essen mit den Anderen nicht ausschließen.“
Ja, essen Sie mit Ihren Kollegen gemeinsam. So stärken Sie die Gemeinschaft und erfahren allerhand Neues.
Sie gehen gemeinsam in die Kantine? Überlegen Sie vorher, was Sie sich nehmen wollen. Hungrig treffen wir leicht eine schlechte Entscheidung. Gibt es eine Kollegin, die immer kleinere Portionen nimmt oder gezielt beim Gemüse zugreift? Schließen Sie sich ihr an.
Einer bestellt Pizza für alle? Vielleicht möchte ein Kollege sich eine Pizza mit Ihnen teilen? Oder Sie probieren mal etwas Neues, zum Beispiel eine warme Vorspeise oder Suppe.

Im Büro:
Bei uns stehen immer Kekse rum. Einer wird ja nicht schaden!“
Nein, ein Keks schadet nichts – bringt aber auch nichts. Mit einem Haps ist er weg, Genuss war nicht dabei, und Stress und Frust (häufig die Auslöser zuzugreifen) sind auch noch da.
Wir gewöhnen uns das Zugreifen im Vorbeigehen an und wissen am Ende des Tages nicht mal, wie viele Kekse es eigentlich waren.
Was tun?
Ganz die Finger davon zu lassen ist meist einfacher als die Menge zu begrenzen.
Naschen Sie bewusst und kontrolliert dann und da, wo sie es wirklich genießen können.

Beim Abendessen:
„Mein Mann und meine Kinder greifen doch auch bei den Wurst- und Käsebroten zu.“
Ja, aber Ihr Mann und Ihre Kinder verbrauchen mehr Kalorien als Sie.
Was tun?
Ergänzen Sie das Abendbrot mit Gemüsestiften und Kräuterquark zum Dippen. Bieten Sie eine Auswahl an Aufschnitt an, bei der auch Mageres vorkommt. Greifen Sie bewusst zu, kauen gut und genießen das Gespräch mit Ihren Lieben. Dann essen Sie alle gemeinsam, aber jeder eine andere (Kalorien-)menge.

Weitere Informationen unter www.gheuberger.wwcoach.de.




 

Gabriele Heuberger Meine Ernährungstipps



Adieu Aufschieberitis

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